Cyclocross

Diese dynamische und zugleich athletische Radsportart hat ihren Ursprung in Frankreich und existiert seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Es wird vermutet, dass der Begründer dieser Sportart Daniel Gousseau, ein ehemaliger französischer Soldat, war. Er soll in den Herbst- und Wintermonaten stets unbefestigte Wege und Felder mit seinem Fahrrad befahren haben. Später wurde er der Generalsekretär der französischen Radfahrer Union. Im Jahre 1950 wurde der erste offizielle Cyclocross-Weltmeister, Jean Robic, gekürt. Bislang zählten die Deutschen nicht zu den Favoriten, was sich hingegen mit dem jungen Philipp Walsleben ändern soll und mit Hanka Kupfernagel bereits geändert hat. Sie errang seit dem Jahr 2000 bereits viermal den Weltmeistertitel im Querfeldein. Das spezielle Cyclocross-Rad verfügt über 28″- Laufräder, sowie einem Rennradlenker. Zudem sind die Bremsen und Reifen von spezieller Statur. Es kommen hauptsächlich Cantileverbremsen und Bauten mit einem längeren Radstand zum Einsatz. Zudem ist es von großer Wichtigkeit, dass der Rahmen aus Carbon, Titan oder Aluminium besteht und mit einem austauschbaren Schaltauge ausgesatttet ist. Generell müssen der Rahmen und die Räder aufgrund von Dreck, Kälte und Nässe äußerst widerstandsfähig sein. Bezüglich der Fahrtechnik ist zu erwähnen, dass beim Biken aus verschiedenen Gründen abgestiegen werden darf, zum Beispiel bei Hindernissen oder sehr steilen Anstiegen. Hierbei wird mit dem Fahrtschwung das Rad aufgenommen und über die Schulter geworfen. Cyclocross-Fahrer können beispielsweise beim Weser-Ems-Cup, bei der Panther Cross-Serie, dem Hamburger Cross-Cup oder der Berliner Offroad-Wintertrainingsserie angefeuert werden. Interessante Bilder lassen sich auf der Internetseite www.cyclocross.de aufrufen.